Brauchen wir das?

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Wie und wann wir nun tatsächlich umziehen, wissen wir noch nicht so genau. Was wir aber bereits jetzt schon intensiv betreiben, sind Grundsatzüberlegungen zur Einrichtung anzustellen. Ich habe dazu ein temporäres Lebensziel aufgestellt: Alles, was wir an Zeug haben, passt in den Küchenblock. Wie das geht? Nun, durch eine Luxusküche. Die Menschen, die zuvor diese Wohnung bewohnt haben, haben ihre 5 Jahre alte Küche zurückgelassen. Inklusive Markengeräte. Wobei: Ich brauche keine Markengeräte. Aber es amüsiert mich, dass ich damit arbeiten werde. Unnötiger Luxus…aber egal. Sie sind da, sie funktionieren.

Die Küche ist in einer U-Form gestaltet. Auf der Seite, die in das Zimmer hineinragt, befindet sich auf der einen Seite der Herd, auf der anderen ist Stauraum in Form von Laden und Kästen. Und davon echt ausreichend. Die Liebste und ich haben zum Glück beide kaum Zeug. Wir haben sehr viel Bastelmaterialien und Farben, die alle in einer roten Kommode aufbewahrt sind, die wie dazu gemacht ist an der Seitenwand des Küchenblocks zu stehen. Dann sind da noch ein paar technische Dinge, wie externe Festplatten und Kopfhörer, Kamera und Boombox. Tuchtaschen. Haushaltskram, wie Batterien und Taschenlampe. Und Schreibzeug. Spiele. Und das war es dann schon so ziemlich. Wir haben unmengen an Bücher. Aber kein Zeug. Und das, was wir haben, passt in den Küchenblock. Genial, oder?

Einige Sachen können wir auch gut mitnehmen: Mein Schreibtisch, der aus einer Tischplatte vom Stammtisch des Gasthaus‘ meiner Großeltern besteht. Der Schreibtisch der Liebsten, den sie von einer Freundin* geschenkt bekommen hat. Der Küchentisch, der mal einer anderen Person gehörte. Und noch ein paar Dinge, die ich mir vor einigen Jahren neu gekauft habe, wie mein Bett, die Couch oder die Sessel.

Mit den Öffis umzuziehen, kann auch recht witzige Momente beinhalten…

An Neuanschaffung haben wir Nachtkästen für uns beide gekauft. Eine Truhe, auf der eins* auch sitzen kann. Aufbewahrungsboxen für den Keller. Tontöpfe für die Terasse. Eine Holzschatulle für meine Nähsachen. Und dann noch Material für unseren Regalbau in Form von Apfelkisten, Ziegelsteinen und Brettern. All diese Gegenstände haben wir über Willhaben erstanden. Bis auf die Ziegelsteine, die wir zum Teil geschenkt und zum Teil in Bauschuttmulden gefunden haben. Meine Eltern haben uns einen Sonnenschirm gekauft. Ich durfte auch ihren Keller und die Garage ein bisschen ausräumen und Tongefäße mitnehmen. Unsere ersten Terassenpflanzen haben wir vom ehemaligen Balkon der Liebsten mitgenommen.

Exklusive jener Kosten, die im Baumarkt entstanden sind und ca. 100 Euro ausmachen, haben wir bisher 185 Euro für die Wohnung ausgegeben. Ich versuche da so genau wie möglich mitzuschreiben, da es mich sehr interessiert welchen Kosten entstehen werden. Noch ein Satz zu den Baumarktkosten: Diese beinhalten auch Renovierungskosten für die ehemalige Wohnung der Liebsten, da wir da auch ehemals violett Wände wieder in weiß verwandeln mussten. Ich werde noch warten, bis alles in der Wohnung steht und dann mache ich eine genaue Rechnung, die ich dann auch unseren Einnahmen aus Willhaben-Verkäufen gegenüberstellen möchte.

Bei den Küchengeräten haben wir gelost, welche Geräte gut verpackt in den Keller wandern und welche in der Küche bleiben. Der Gedanke dabei ist, dass wir ein voll funktionstüchtiges Gerät  als „Reserve“ im Keller haben. So können wir auch sicherstellen, dass wir – in die Zukunft – gedacht Geld sparen werden. Und da die geplante Obszolenz ja eh bereits an deren Produklebenszyklen knabbert, ist es auch vom Vorteil diese Dinge griffbereit zu haben.

Was wir noch kaufen möchten sind Möbel für die Terasse und eine neue Klotüre (als es so stürmte, wurde sie uns durch den Wind aus den Angeln gerissen. ähem.). Weitere Ziegel und Bretter versuchen wir kostenfrei zu bekommen. Einige Kisten werden wir noch erwerben, diese werden dann zu Bücherregalen verbaut. Pflanzen dürfen nicht fehlen. Und ich glaube das war es dann auch schon. Gar keine so schlechte Bilanz bis jetzt, oder?

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es manchmal sehr mühsam ist. Es frisst viel an Zeit. Manchmal brauche ich insgesamt zwei Stunden, um zu einer fünfminütigen Übergabe und dann wieder nach Hause zu gelangen.  Aber ich besitze Gegenstände mit Geschichten. Ich habe auch sehr hochwertige Dinge, wie beispielsweise die vollholz Nachtkästen. Und was sich für mich gerade am besten anfühlt: Ich habe nur das, was ich brauche.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. aurelia sagt:

    Moin Ulli,
    das hört sich ja schon richtig gut an. Deine Idee mit den Küchengeräten die doppelt sind im Keller zu verstauen finde ich auch sehr gut. Denn man kennt das ja wirklich das eins kaputt geht sobald man nicht mit rechnet. Und wenn ihr die Geräte nu mal schon habt kann man sie ja auch einlagern 🙂
    Bin sehr gespannt wie es bei euch weiter geht und wünsche euch erst mal ein schönes Wochenende.
    Lg Aurelia

    1. Ulli sagt:

      Danke für deine lieben Worte 🙂 Ja, ich bin auch sehr gespannt wie es weitergeht, werde mich bemühen darüber zu berichten
      Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag, Ulli

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